1997

Vorbereitung und Mitwirkung bei der Vergabe, Objektüberwachung

Bauherr: Deutsche Messe AG, Hannover
EXPO-Gesellschaft, Hannover
Architekten: Prof. Ackermann + Partner, München
Fotos ©: Christian Gahl

Die Halle 13 ist das erste gemeinsame Projekt der Deutschen Messe AG mit der EXPO 2000 Hannover GmbH.

Ziel des Pilotprojektes ist es, Wirtschaftlichkeit, Haustechnik und Architektur auf einem hohen Niveau zu vereinen. Die Halle am Westeingang besteht aus einem rundum verglasten, eingeschossigen Kubus.

Die größte Stützenfreiheit liegt bei 225 x 120 Metern und gewährleistet eine freie Aufteilbarkeit und ermöglicht damit eine vielfältige Nutzung.

Die sichtbare Tragkonstruktion besteht aus einem flächigen Stahlträgerrost sich kreuzender Fachwerkträger, gegliedert in einem Quadratraster von 7,50 x 7,70 Metern. Sekundärstruktur ist eine Holzkassettendecke.

Als Auflager und Aussteifung von Tragwerk und auch Fassaden dienen sechs gebäudehohe Stahlbetonkerne.

Vier liegen an den Ecken, zwei in den Mitten der Längsseiten.

Angegliedert an die massiven Eckbauten finden sich ebenfalls kubische Einbauten für Verwaltung und Technik, außerdem zwei Restaurant-Container aus Stahl, Glas und beweglichen Läden aus Holzlamellen.

Weitere Büroeinbauten - wiederum Stahl-Glas-Konstruktionen - befinden sich auf der Galerie entlang der Westseite.

Prägend für das Erscheinungsbild auf der Südseite sind feststehende Sonnenschutzlamellen außen vor der Glasfassade.

Die Halle wird natürlich belüftet über ein Kanalsystem mit zahlreichen Zu- und Abluftöffnungen in Fassaden und Dach.

Sechs Venturi-Tragflächenflügel unterstützen die Absaugung der Hallenluft.

400.000 m³

BRI

64 Mio. €

Baukosten