2013 – 2017

Vorbereitung und Mitwirkung bei der Vergabe, Objektüberwachung und Objektbetreuung

Bauherr: Erzbistum Köln Generalvikariat
Architekten: gernot schulz Architektur
Fotos ©: H&P Bauingenieure GmbH & Co. KG

Die Jugendbildungsstätte Altenberg befindet sich auf dem Gelände des ehemaligen Zisterzienserklosters, direkt angrenzend an den Altenberger Dom.

Von den vorhandenen Gebäuden wurden einige Trakte komplett abgerissen und andere weitgehend entkernt und einer  umfassenden Sanierung unterzogen, ohne dabei die vorhandenen historischen Fassaden aus dem 13. Jahrhundert  zu zerstören.

Ein neuer Querflügel ist entstanden. Der bisherige Innenhof  wurde als Neubau in zwei neue Höfe  aufgeteilt. Der vordere Hof wird zukünftig ein öffentlicher Innenhof für alle Altenbergbesucher.

An der West- und Südseite des Innenhofes wurde der alten  Kellerei und dem Dom-Laden ein Umgang vorgelagert, der in gewisser Weise einem Kreuzgang ähnelt.

Der bisherige Goldene Saal ist durch den Neubau im Erdgeschoss  ersetzt worden. Direkt darüber entstand die neue, größere Hauskapelle.

Im Bereich des heutigen Kücheninnenhofs und der Remise entstand ein Neubaugebäude mit Mensa. Durch eine Verlegung im bisherigen Baukörper wurde Raum frei, um eine Verbindung zwischen Ost und West zu schaffen und neue Tagungsräume zu errichten.

Um das Haus wieder stärker in Odenthal einzubinden, wurde der Haupteingang in Richtung zum Ortszentrum angeordnet. Der Dom-Laden wurde im Bereich der ehemaligen Kellerei erweitert.

Im Erdgeschoss der Orangerie entstand ein weiterer Tagungsraum, während sich in der oberen Etage zukünftig Wohnräume befinden werden.

Die Neustrukturierung, Erweiterung und der Umbau der Jugendbildungsstätte Altenberg wurde im Jahr 2017 mit dem Kölner Architekturpreis ausgezeichnet.

13.520 m²

Baugrundfläche

12.444 m³

BRI

41 Mio. €

Baukosten